Die Geschichte

Ein Spaziergang durch Néris-les-Bains ist ein wenig wie eine Zeitreise durch die letzten 2000 Jahre der Geschichte.  Neben dem romanischen Kulturerbe lassen die galloromanischen Sehenswürdigkeiten der großartigen Architektur der Belle-Époque die wichtigsten historischen Ereignisse in der Stadt wieder aufleben.

Alles begann in der gallischen Epoche… das mysteriöse Gottesgeschenk – die plötzlich erschienene Thermalquelle – wurde nach dem Gott Nérios benannt. Mit der romanischen Kolonisation verstädterte sich der kleine Ort und es erhoben sich zahlreiche öffentliche Bauwerke. Die Thermalquelle wurde für die therapeutischen Anlagen der beiden luxuriösen Thermal-Einrichtungen gebraucht und gab der Stadt den neuen Namen „Aquae Nérii“, der „Nériomagos“ ablöste.

Eine Welle gewaltiger Invasionen vernichtete die galloromanische Stadt, deren Ruinen von der merowingischen Bevölkerung als Steinbruch ausgenutzt wurden. Und so kam es, dass die Steine der öffentlichen Gebäude für die Sarkophage des kirchlichen Friedhofs dienten.

Das neue goldene Zeitalter Néris-les-Bains  lief innerhalb des 19.Jahrhunderts ab. Die großen Hotels, das Theater und das Casino entstanden. Einige berühmte Kurgäste wie Lamartine, Chateaubriand, Musset oder auch Massenet suchten die Anlagen auf. Um 1860 wurden die Arbeiten an der Thermalanlage fertiggestellt. Der extravagante Lebensstil setzte sich immer mehr durch und grandiose Feste wurden organisiert. Der Fortschritt in der medizinischen Forschung und die Erfolge der Thermaltherapien ebneten den Weg für die modernen Thermaleinrichtungen.

 

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